Befehle

Revision 1 as of 2011-05-25 10:31:38

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Diese Seite soll eine kleine Hilfestellung bei der Übersetzung von Befehlszeilenprogrammen geben.

Zeilenbreite und Umbrüche

Im Terminal wird eine Ausgabezeile normalerweise nach 80 Zeichen umgebrochen. Deswegen finden sich in vielen Zeichenketten scheinbar willkürliche Zeilenumbrüche. Diese sollten nicht einfach übernommen werden, sondern in der deutschen Übersetzung wieder an der passenden Stelle gesetzt sein.

Tipp: Übersetzt erst ganz ohne Zeilenumbrüche, kopiert den Text dann in einen Editor, der alle Zeichen mit derselben Breite anzeigt (z.B. gedit) und aktiviert in den Einstellungen (»Rechten Rand anzeigen bei: 80 Zeichen«). Damit sieht man sofort, wo man Zeilenumbrüche setzen muss.

Hilfetexte

Fast alle Programme für die Kommandozeile geben Hilfetexte aus, wenn man die Option »--help« übergibt. Bei der Übersetzung dieser Hilfetexte ist folgendes zu beachten:

  • Optionen nicht übersetzen: Die Namen der Optionen, Kommandos und Parameter-Konstanten dürfen selbstverständlich nicht übersetzt werden. Im Zweifelsfall: Ausprobieren!

  • Platzhalter konsequent übersetzen: Meistens wird zu Beginn des Hilfetexts das Aufrufschema des Befehls angegeben. Dabei werden Platzhalter wie »COMMAND«, »FILE« oder »OPTIONS« verwendet, auf die man sich später im weiteren Hilfetext bezieht und die man meistens an der durchgängigen Großschreibung erkennen kann. Diese müssen im gesamten Hilfetext konsequent mit demselben Begriff übersetzt werden.

  • Ausrichtung: Meistens wird der Hilfetext mithilfe von Leerzeichen so ausgerichtet, dass die Optionen und die Erklärungen derselben wie in einer Tabelle aufgelistet werden. Deswegen sollten Hilfetexte vor dem Abschicken der Übersetzung immer wie oben beschrieben in einen Editor kopiert und die Erklärungen mithilfe von Leerzeichen und Zeilenumbrüchen manuell so ausgerichtet werden, dass der Erklärungstext bei einer Zeilenbreite von 80 Zeichen zusammenhängend untereinander steht. Ansonsten wird der Hilfetext schnell hässlich und unlesbar.

Im Zweifelsfall: Quelltext lesen!

In den meisten Befehlszeilenprogrammen tauchen früher oder später absolut unverständliche Zeichenketten ohne Übersetzerkommentar auf. Hier schafft meistens nur das Lesen der Dokumentation des Programms oder des Quelltexts selbst Abhilfe. In Launchpad könnt ihr euch den Quelltext ansehen, indem ihr oben in der Navigation »Code« wählt, dann den aktuellen Hauptentwicklungszweig, dann auf »Browse the code« klickt und die entsprechende Datei aufruft. Der Name der Datei, in der eine Zeichenkette auftaucht, wird in Launchpad Translations unter dem Eingabefeld für die Übersetzung angezeigt.

Oft weisen die im Quelltext verwendeten Variablennamen oder Quelltext-Kommentare deutlich darauf hin, was ein bestimmter Platzhalter oder eine Fehlermeldung bedeuten soll, sodass selten Programmierkenntnisse erforderlich sind, um Bedeutungen herauszufinden.